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Computertomographie (CT)

Einsatzbereiche
Die Computertomographie ist eine besondere Form des Röntgens, die eine Schnittbilddarstellung und dreidimensionale Darstellung ermöglicht. Die CT ist insbesondere für die Untersuchung des Skeletts, der Lunge, des Herzens, des Bauchraumes und des Schädels etabliert. Auch bei Tumor-, Leber- und Darmerkrankungen liefert sie wichtige Informationen. Gelegentlich wird sie zur Darstellung der Gefässe oder des Herzens eingesetzt. Zudem ermöglicht sie die bildgesteuerte Schmerzbehandlung z.B. bei Rückenschmerzen und die gezielte Entnahme von Gewebeproben.



Funktionsweise
Für die Computertomographie ist häufig eine Kontrastmittelgabe erforderlich. Das Kontrastmittel wird hierfür direkt in eine Vene eingespritzt. Für Untersuchungen des Darmes ist zudem Kontrastmittel im Darm erforderlich. Falls dies für Ihre Fragestellung notwendig ist, werden Sie gebeten, dieses Kontrastmittel ab ca. eine Stunde vor dem Beginn Ihrer Untersuchung zu trinken.

Unsere Geräte
Wir verfügen über zwei moderne Mehrzeilen-Spiral-CT mit je 128 Zeilen. Die CT-Geräte sind viel kürzer als ein MRI-Gerät und die Öffnung ist weiter. Unsere CT sind speziell auch für die Entnahme von Gewebsproben und die Schmerztherapie ausgerüstet.

Was erwartet mich?
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, jedoch sollten Sie mit der Vorbereitungszeit bis zu 1 Stunde rechnen. Dies hängt vor allem von der untersuchten Körperregion ab und Sie werden bereits bei der Anmeldung zur Untersuchung von uns darüber informiert. Zur Untersuchung des Bauchraumes sollten Sie gegebenenfalls Kontrastmittel trinken und dafür zusätzlich circa eine Stunde vor der Untersuchung bei uns eintreffen. Für die Untersuchung selbst werden Sie auf einer komfortablen Liege positioniert. Gegebenenfalls wird während der Untersuchung Kontrastmittel über einen speziell dazu vorbereiteten Zugang direkt in die Vene gespritzt.

Ist diese Untersuchung schädlich?
Die Computertomographie verwendet typischerweise mehr Dosis als das konventionelle Röntgenbild. Daher wägt Ihr zuweisender Arzt zusammen mit uns sorgfältig den Nutzen dieser Untersuchung für Sie unter allen wichtigen Aspekten ab. Unser modernes Computertomographiegerät ermöglicht bei vielen Untersuchungen eine relevante Dosiseinsparung.

Gibt es Risiken oder Kontraindikationen?
Bitte informieren Sie uns, wenn Sie früher bereits einmal Kontrastmittel nicht gut vertragen haben. Die Kontrastmittelgabe erfordert auch eine weitgehend normale Nierenfunktion. Des Weiteren können Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse und mit Zuckererkrankungen (Diabetes) ohne spezielle Vorkehrungen Probleme bei der Kontrastmittelgabe bekommen. Eine Laboruntersuchung, die auch Ihr Hausarzt veranlassen kann, schafft in der Regel Klarheit und sollte bereits vorliegen, wenn Sie zum Termin zu uns kommen. Bitte teilen Sie uns bereits bei der Terminvergabe mit, ob Sie

eine Nierenfunktionsstörung oder eine Transplantatniere haben.
unter einer Schilddrüsenfunktionsstörung leiden, insbesondere einer Überfunktion.
Medikamente für eine Zuckererkrankung (Diabetes) einnehmen.
das Kontrastmittel bei einer Voruntersuchung nicht gut vertragen haben.
eine bekannte Medikamentenallergie vorliegt.

Wir werden Sie in diesem Falle gerne persönlich oder telefonisch über die gegebenenfalls erforderlichen Massnahmen und Laboruntersuchungen informieren.

Was muss ich beachten?
Für manche Untersuchungen ist es nötig, dass Sie bis zu einer Stunde vor der eigentlichen Untersuchung bei uns erscheinen, so dass wir in Ruhe alles vorbereiten können. Das Gerät ist sehr kurz, so dass nur Patientinnen und Patienten mit sehr ausgeprägter Platzangst ein beruhigendes Medikament bekommen müssen. In diesem Falle informieren Sie uns bitte vorab, damit Sie ca. 30 Minuten früher erscheinen und wir Ihnen gebenenfalls das Beruhigungsmittel geben können. Sie sollten danach nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren und in Begleitung zur Untersuchung kommen.